Schaffung des ersten biobasierten Handbikes

 

 


 

 

 

 

 

 

  

BioBike - auf dem Weg in die Zukunft!

Das Leben ist voller Überraschungen und zwingt uns manchmal, neue Richtungen einzuschlagen. Mein Sturz vom Trapez war eines dieser Vorfälle. Als sehr aktive und selbstständige Person musste ich von einem Tag auf den anderen akzeptieren, dass alles langsamer geht und dass im Rollstuhl vieles nicht mehr möglich ist. Dennoch schaffte ich es, mir eine neue und ebenso interessante Existenz aufzubauen. Seitdem sind viele Projekte entstanden, wovon das Biobike.

Als Professor Perraudin mich im Jahr 2013 anrief, um mir anzubieten mit seinem Unternehmen Biomobile eine Zusammenarbeit anzugehen, sah ich darin eine große Chance für die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft, beziehungsweise der Entwicklung umweltfreundlicher Technologien, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigen, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden. Die Verwendung von Materialien auf biologischer Basis, die keine schädlichen Abfälle hinterlassen, ist ein Prinzip, das mir besonders am Herzen liegt.

Durch die Zusammenführung der Fachkenntnisse von Hepia, Hochschule für Landschaftsgestaltung, Ingenieurwesen und Architektur, von Biomobile (www.biomobile.ch) und meinen haben wir eine technologische und menschliche Herausforderung angenommen:
die Schaffung des ersten biobasierten Handbikes der Welt ! Keine Materialien aus fossilen Energieträgern. Ob Bast- oder Bananenfasern, Faserflachs oder Naturschwamm, wir bleiben bei nachwachsenden Rohstoffen.

Ein Jahr, zwei Jahre, ja, fast drei Jahre sind seitdem vergangen. Nach etlichen Versuchen und Protypen ist es nun soweit. Raus aus dem Ofen, raus aus seinem Geheimnis, wir haben es geschafft ! Bei der Eröffnungsfeier des "Tour de Romandie" am 24.04.2017 im UCI World Cycling Center (Schweiz) wurde es zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.
Ein revolutionäres Design, eine High-Tech-Technologie, Materialien der Zukunft! Das sind die Worte, um diese Handbike, ein handbetriebenes Fahrrad in seiner Wettkampfsversion, zu definieren.

Das Bike zog die Aufmerksamkeit vieler Fahrrad-Techniker und Kritiker auf sich und alle waren sich einig : ein beeindruckendes Exemplar !

 

 Die Philosophie des ursprünglichen Projektes ist zu erkennen. Eine langwierige Laborarbeit, Forschungen, Berechnungen, 3D-Projektionen auf dem Computer, es war eine Mammutaufgabe!


Ich bin stolz, Testpilotin dieses Juwels sein zu dürfen, stolz darauf, dass so viel Zeit investiert wurde, um den verschiedenen Anforderungen dieses Fahrrades gerecht zu werden: ein respektvoller Umgang mit der Umwelt und zentriert auf den Behindertensport, eine Spalte, die üblicherweise immer an letzter Stelle kommt.

Professor Michel Perraudin, Eric Vittecoq und das ganze Biomobile/ Hepia Team bekommt hier meine tiefe Dankbarkeit zur Premiere dieses neuen Handbike Modells.
Nun muss es noch wachsen, sich verfeinern, an Gewicht verlieren, zeigen und beweisen, dass die Realität jenseits der Theorie liegt.
2017 ist sein Geburtsjahr. Das BioBike ist noch jung, unser Wunsch wäre, dass es Anerkennung in der Welt des Paracyclings bekommt und so oft wie möglich auf internationalen Podesten glänzt.

Der Wettkampf ist hart, aber meine Aufgabe ist schön! Vielen Dank an alle! 

 

 

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Radio-CQFD, Jeudi 09.02.2017

 


Technologie, écologie, handicap et compétition

 

Stéphane Délétroz vous emmène à Aigle, sur la piste du Centre mondial du cyclisme de l'Union cycliste internationale (UCI), pour tester un vélo très particulier. Le biobike est un handbike, un type de vélos souvent utilisé par des paraplégiques, qui répond à un cahier des charges très pointu. Il a été spécialement conçu pour la championne Silke Pan. Reportage en compagnie de Silke Pan, vice-championne du monde de handbike, et Michel Perraudin, président de l’association Biomobile et professeur HES honoraire à la haute

 

RADIO

 

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"Il y a quelques mois, un hebdomadaire publiait un reportage dédié à Silke Pan, cette dernière n’étant alors pour moi, nonobstant son prestigieux pedigree, qu’une « inconnue »….

 

On y présentait son parcours, son accident, son handicap et surtout, sa reconversion dans le domaine de la compétition de handbike. Ce reportage était illustré par plusieurs photos, dont une m’a particulièrement frappé. Elle montrait Silke, souriante, rayonnante, dégageant un feu intérieur largement perceptible, aux « commandes » de son handbike de compétition. Ce « vélo », un peu particulier puisqu’il possède trois roues, est issu du commerce, il est réalisé en « banal » aluminium, sa conception manque d’inspiration; bref, il y avait un monde entre Silke et sa monture. Et de conclure : offrons à Silke un « vélo » à sa hauteur : très performant, innovant dans sa géométrie, utilisant des matériaux correspondant mieux à l’esprit de la durabilité.

 

Ceci me semblait d’autant plus facilement « jouable » que tous les ingrédients étaient sous la main :

 

    Silke, qui démontre au gré des compétitions, ses performances et sa force de caractère, qualités indispensables pour mener cet engin à la victoire.

 

    Hepia, qui au travers d’une tradition largement marquée par la recherche et le développement industriel, rassemble les compétences et dispose des ressources humaines nécessaires à la conception d’un handbike sortant des chemins battus.

 

    Biomobile, qui possède le savoir nécessaire pour donner une forte connotation « durable » au « biobike », apportant une plus-value et une originalité certaines au projet.

 

La « sauce » a rapidement pris, l’imbrication des composantes tant humaines que techniques du projet transcendant les motivations des partenaires.

 

Au fil des mois, il se confirme que le challenge est difficile, des écueils se présentent à chaque contour, mais il se confirme aussi que ce projet est réalisable et constitue une grande aventure, qui s’imposera en tant que ligne de ralliement et qui permettra aux étudiants, ingénieurs et chercheurs d’Hepia, d’écrire une des belles pages de leur école. "

 

par Professeur Michel Perraudin, Biomobile